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Sie sind in einen Unfall verwickelt – was nun?

Ein Unfall ist für alle Beteiligten ärgerlich, dennoch kracht es statistisch gesehen in Deutschland alle zwölf Sekunden. In den meisten Fällen wissen die Beteiligten nicht wirklich, was jetzt zu tun ist. Was passiert mit dem kaputten Auto? Wer kommt für die entstandenen Kosten auf? Kanzlei Sebel aus Berlin-Friedrichshain beantwortet die wichtigsten Fragen und berät Sie auch gerne persönlich.

Was muss nach einem Unfall zuallererst geschehen?

Nach dem Crash sollten Sie in erster Linie einen kühlen Kopf bewahren. Das Wichtigste ist, dass Sie zunächst die Unfallstelle sichern, indem Sie den Warnblinker einschalten und in 50 bis 100 m Entfernung das Warndreieck aufstellen. Ziehen Sie außerdem die Warnweste an, um vor allem auf viel befahrenen Straßen gut sichtbar zu sein. Wenn nötig, sollten Sie Erste Hilfe leisten. Anschließend machen Sie Fotos von der Unfallstelle, der Endstellung der Fahr- zeuge nach dem Unfall und den Schäden an den Autos (als Detail- und Vollansicht Foto) , um Beweise zu sammeln. Nehmen Sie zu diesem Zweck auch die Personalien möglicher Zeugen auf. In Ihrem Handschuhfach sollten Sie zudem immer einen Unfall-Berichtsbogen vorrätig haben. Füllen Sie diesen gemeinsam mit dem Unfallgegner aus, um alle notwendigen Daten zu erfassen.

Welche Daten sollten Sie sammeln und notieren?

Im Unfallprotokoll, das sowohl vom Schadensverursacher als auch vom Geschädigten unterschrieben wird, sollten Sie folgende Informationen festhalten:

  • Amtliches Kennzeichen
  • Name / Adresse der beteiligten Fahrer
  • Versicherungsgesellschaft und Nummer des Versicherungsscheins
  • Ort / Zeit des Unfalls
  • Name / Anschrift von Unfallzeugen
  • Unfallskizze

Das Ziel des Unfallprotokolls ist es, den Unfallhergang so genau wie möglich zu beschreiben. Die rechtliche Beurteilung des Unfalls sollten Sie aber Ihrem Rechtsanwalt überlassen.

Wie wird die Schuldfrage geklärt?

Nicht selten kommt es vor, dass bei einem Unfall alle Beteiligten dem jeweils anderen die Schuld zuweisen. Wie ist in einer solchen Situation die Schuldfrage zu klären? Die Beantwortung dieser Frage ist für eine reibungslose Schadenregulierung unabdingbar. Daher ist Unfallbeteiligten zu raten, folgende Maßnahmen am Unfallort zu ergreifen, die zur Klärung der Schuldfrage beitragen können:

  • Skizzieren Sie mithilfe von Kreide den Standort und die Ausrichtung Ihres Autos, bevor Sie dieses von der Fahrbahn entfernen.
  • Machen Sie aus unterschiedlichen Perspektiven Fotos der Unfallsituation.
  • Füllen Sie gemeinsam mit dem Unfallgegner den Unfallbericht inkl. Unfallskizze aus.
  • Geben Sie keine Schuldanerkenntnis ab.
  • Melden Sie den Unfall bei der Polizei, um die Schuldfrage zu klären. 

Darüber hinaus raten wir Ihnen davon ab, den entstandenen Schaden eigenständig reparieren zu lassen. Schließlich kann es sein, dass die involvierten Versicherungen den Schaden von einem professionellen Gutachter beurteilen lassen möchten, um die Schuldfrage aus objektiver Sicht zu beleuchten. 

Wann sollten Sie einen Anwalt einschalten?

Viele Menschen schalten einen Anwalt erst ein, wenn sich massive Schwierigkeiten abzeichnen. Reagieren Sie lieber frühzeitig, denn ein Rechtsexperte wie Anwalt Rainer Sebel kann Sie mit juristischen Mitteln dabei unterstützen, den Schaden zu begrenzen. Gerade nach einem unverschuldeten Unfall ist das Hinzuziehen eines Anwalts empfehlenswert. So können Sie sich über Ihre Rechte informieren und Nachteilen von vornherein entgegenwirken.

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